09 03 09

Serie Web 2.0 im Kulturbereich – Basiswissen:
Einsatzgebiete von Web 2.0 im Kulturbereich

Autor: Karin Janner

Teil 3 der Serie Web 2.0 im Kulturbereich – Basiswissen

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Grafik: www.wordle.net

Einsatzgebiete von Web 2.0 im Kulturbereich – ein Überblick

Wo können Sie das Web 2.0 im Kulturbereich sinnvoll einsetzen und was bringt das?

An dieser Stelle  gibt es erstmal einen Überblick, in den nächsten Folgen kommen die “Einsatzgebiete” der Reihe nach dran – mit theoretischem Teil, praktischen Beispielen, Link- und Literaturtipps.
Danach werden wir uns mit den einzelnen Tools beschäftigen.

Web 2.0 im Kulturmarketing und in der Kultur-PR

Das Internet, insbesondere das Web 2.0, hat Marketing und PR nicht nur um interessante neue Möglichkeiten bereichert, es hat diese beiden “Disziplinen” grundlegend verändert.

Auch heute werden Werbebotschaften in der Marketingabteilung entworfen und PR-Texte in der PR-Abteilung verfasst. Zusätzlich gibt es aber Blogs, Podcasts und Foren, in denen alle Mitarbeiter einer Kultureinrichtung – PR-Leute gleich wie Künstler, Musiker, Schauspieler, der Intendant oder Museumsdirektor selbst, die Dame an der Garderobe, der Herr beim Ticketverkauf – ihre Meinung kundtun können, ohne großen Aufwand und ohne technisches Vorwissen.
Und nicht nur das: Die Stakeholder der Kultureinrichtung können das ebenfalls.

Neben der großen Chance, sich über Social Media rasch bekannt zu machen, an neue Zielgruppen heranzukommen und  ein authentisches Bild der Einrichtung zu zeichnen, besteht natürlich auch ein Risiko: Nicht alles, was Mitarbeiter oder Besucher spontan von sich geben, wirft ein positives Licht auf die Einrichtung, und auch Kritik und Fehler verbreiten sich rasch über das Internet – und werden unter Umständen noch lange nach Beseitigung im Netz gefunden.

Web 2.0 im Fundraising

Auch im Fundraising eröffnet das Internet neue Möglichkeiten.
Es geht dabei nicht nur um die Technik; natürlich ist es hilfreich, wenn ein Spender nicht wegen jeder Kleinsumme zur Bank laufen muss, sondern bequem den “Online-spenden-Button” betätigen kann.

“Online-Fundraising” beginnt aber nicht mit dem “Spenden”-Button – genauso wenig, wie “Offline-Fundraising” mit dem Zusenden eines Zahlscheins beginnt. Es fängt damit an, Vertrauen aufzubauen und Transparenz zu schaffen, schließlich will der Spender ja wissen, wem er sein Geld anvertraut.  Wollen Sie den Spender für regelmäßige Zuwendungen gewinnen, müssen Sie zu ihm eine Beziehung aufbauen.

Mit dem Internet alleine werden Sie das meistens nicht schaffen – besonders, wenn es sich um größere Spendensummen handelt – aber zur Unterstützung sind die Tools des Web 2.0 wunderbar geeignet. Denn sehr viele Menschen informieren sich mittlerweile im Internet.

Web 2.0 im Kultur-Projektmanagement

Nicht immer sitzen alle Beteiligten von Kulturprojekten am selben Ort.
Mit Hilfe von Blogs, Wikis, Skype und ähnlichen Tools ist eine gemeinsame Projektplanung und Zusammenarbeit auch über geografische Grenzen hinweg möglich.

Web 2.0 in der Kulturvermittlung

Auch in der Kulturvermittlung können Sie die Werkzeuge des Web 2.0 einsetzen.
Blogs und Podcasts liefern Hintergrundberichte, führen Besucher an das Thema der Kultureinrichtung heran und über die Kommentarfunktion können Besucher mit Vertretern der Einrichtung oder untereinander kommunizieren. Sie können Fragen stellen und ihre Meinung kundtun.

Es gibt Kultureinrichtungen, die Wikis zu ihrem Thema eingerichtet haben und einige  sind in Second Life vertreten.

Das Kunstwerk im Web 2.0 Zeitalter – verändert das Web 2.0 die Kunst und Kultur selbst?

Verändert das Web 2.0 auch die “Kunstproduktion” und somit die Kunst selbst?
Fungiert es also nicht nur als “Vermarkter” oder “Vermittler” von Kunst und Kultur, sondern auch als “Träger”? Öffnet das Web 2.0 neue ästhetische Perspektiven?

Partizipation – eines der Hauptschlagworte des Web 2.0. Wie könnte man das Web 2.0 für collaboratives Schaffen von Kunst nutzen und welche Beispiele aus der Praxis gibt es bereits zu diesem Ansatz?

Zur Serie Web 2.0 im Kulturbereich – Basiswissen

Nicht alle bewegen sich selbstverständlich und souverän durch Social Networks, bloggen und nutzen Twitter für Kurznachrichten. Gerade im Kulturbereich sind vielen die neuen Begriffe noch nicht geläufig oder sie wissen nicht so recht, wozu die Werkzeuge gut sind.

Jeden Montag erläutere ich daher hier Grundlagen und stelle die Möglichkeiten des Web 2.0 vor.
Ich möchte Ihnen vor allem eine Vorstellung davon geben, was Sie mit dem Web 2.0 im Kulturbereich erreichen können und welche Werkzeuge Sie wofür einsetzen. Dafür wird es bald eine Menge praktischer Beispiele geben.

Haben Sie Fragen, Themenwünsche oder selbst praktische Beispiele? Dann schreiben Sie doch hier im Blog einen Kommentar oder benutzen Sie das Forum unserer Xing-Gruppe!

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Einsatzgebiete von Web 2.0 im Kulturbereich

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5 Kommentare zu “Serie Web 2.0 im Kulturbereich – Basiswissen:
Einsatzgebiete von Web 2.0 im Kulturbereich”

  1. [...] Serie Web 2.0 im Kulturbereich – Basiswissen: Einsatzgebiete von Web 2.0 im Kulturbereich – Sjonge, wie als cultuurcommunicator of anderzijds nog niet geabbonneerd is op de rss-feed van stARTconference heeft al heel wat aardigs gemist… [...]

  2. Einige Beispiele, wie sich das Web2.0 in der Kunstproduktion nutzen lässt, wurden in der Xing-Gruppe dieser Konferenz genannt.

  3. Art Magazin sagt:

    Web 2.0 Konferenz – auch für Kunsteinrichtungen…

    Konferenz für Kulturschaffende aus allen Branchen. Auch Kunsteinrichtungen wie Museen, Galerien und Kunstvereine sollten sich dem Thema annehmen….

  4. [...] nun haben wir fast alle Einsatzgebiete des Web 2.0 im Kulturbereich [...]

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