Die Sprecher der stART.09: Daniela Bamberger, Städel Museum
Daniela Bamberger
Daniela Bamberger studierte an der Philipps Universität Marburg und an der Vrije Universiteit Amsterdam Neuere deutsche Literatur und Medien, Kunstgeschichte sowie Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt auf Erwachsenenbildung.
Seit April 2008 ist sie Content Managerin des Städel Museums und der Liebighaus Skulpturensammlung. Ihre Interessensschwerpunkte sind Web 2.0 und Social Media, ihr privates Weblog führt sie schon seit 2007.
Auf der stART.09 wird sie die Social Media Aktivitäten des Städel Museums als Best Practice Beispiel vorstellen:
Web 2.0 und Social Networking am Beispiel des Städel Museums
Das Städel Museum ist seit dem 1. Oktober 2008 mit einer neuen Website online.
Neben dem umfassenden Einblick in die Sammlung und einem detaillierten Überblick über die Vermittlungsangebote ist es vor allem Ziel der Website, jüngere Zielgruppen für das Museum zu interessieren und ihnen den Weg in das Museum über ihnen bekannte Kanäle zu erschließen. Aus diesem Grund wurden Elemente des Web 2.0 in die Website integriert: eine Tag Cloud, die sich aus den Inhalten der Sammlung generiert sowie die „Mein Städel“- Community, die das Bewerten und Kommentieren der Kunstwerke und eine Zusammenstellung der Lieblingswerke in eigenen Alben ermöglicht. Außerdem kann mit Hilfe der Social Bookmarks die Website gespeichert, getaggt und mit anderen Nutzern geteilt werden. Per iCal Feeds kann der Besucher dieVeranstaltungen direkt auf seine mobilen Endgeräte laden.
Neben unserer Fotogalerie, die Bilder von Veranstaltungen im Haus zeigt, kann sich der Besucher auch Videos auf unserer Website ansehen.
Bisher bieten wir drei verschiedene Themenbereiche an: Die Reihe „Kunstgeschichten“ stellt jeweils in einem Video von 3-5 Minuten Länge ein Werk aus unserer Sammlung vor; die „Videos zu aktuellen Ausstellungen“ geben dem Betrachter die Möglichkeit, vorab einen Blick in die Ausstellung zu werfen und sich von dem Kurator persönlich in die Thematik einführen zu lassen; unter den „Veranstaltungsvideos“ finden sich Künstlerinterviews neben Party-Videos und Berufsorientierung im Museum wieder.
Das neueste Social Media Projekt des Städel Museums ist das Blog “Frankfurt baut das neue Städel”, in dem die Errichtung des Erweiterungsbaus dokumentiert und begleitet wird:
Mit dem Städel-Blog wollen wir die Errichtung des Erweiterungsbaus des Städel Museums begleiten. Wir bloggen über den Baufortschritt, über Veranstaltungen, Aktionen, Kunstwerke im neuen Städel und vieles mehr. Neben aktuellen Informationen erhalten Sie hier spannende Einblicke hinter die Kulissen und können sich mit Kommentaren oder der Teilnahme an Aktionen selbst in das Geschehen einbringen.
(Weiterlesen im Städel Blog: Das Städel bloggt. Warum bloggt das neue Städel?)
Neben den Angeboten auf der Website nutzt das Städel auch die gängigen Social Networking-Plattformen im Internet, um für seine Besucher auch außerhalb der eigenen Website erreichbar zu sein.
Das Städel hat Accounts auf folgenden Plattformen:
- Facebook Fanseite
- StudiVZ Gruppe: Tu was für Dein Image – geh ins Städel
- SchülerVZ Gruppe: Tu was für Dein Image – geh ins Städel
- YouTube-Kanal
- Flickr
- Friendfeed
- Lifestream.fm
Der Beitrag stellt die Web 2.0 und Social Networking- Aktivitäten des Städel Museums vor und fasst erste Erfahrungen für den Museumsbereich zusammen, die als Diskussionsgrundlage dienen können.
Wer spricht noch auf der stART.09?
Die Sprecherliste gibt es HIER.
Bereits ausführlich vorgestellt sind: stARTconference/Kategorie/Sprecher-der-stART.09.




3 Antworten auf “Die Sprecher der stART.09: Daniela Bamberger, Städel Museum”
[...] Wer also mehr über meine Arbeit erfahren möchte, klicke hier! [...]
[...] Ich durfte im Bereich „Best Practice“ meine Arbeit (Web 2.0 und Social Networking am Beispiel des Städel Museums) für das Städel Museum vorstellen. Das Städel ist seit dem 01. Oktober 2008 mit einer neuen Website im Internet präsent. Die Website hat einige Features des sog. Web 2.0 integriert: Tag Cloud, Mein Städel-Community, iCal-Feeds, Social Bookmarks… Seit Januar 2009 sind wir auch auf diversen Social Network Plattformen vertreten: YouTube, flickr, facebook, schüler.vz, twitter, friendfeed und lifestream. Seit einem Monat betreiben wir einen Blog der sich speziell mit unserer Erweiterung befasst und als Fundraising-Tool genutzt wird. Neben der Vorstellung unserer Social Media-Aktivitäten gebe ich in dem Vortrag auch Anregungen und Fragestellungen für die Konzepion und Strategie, die man als Museum im Web 2.0 verfolgen kann, um neue Zielgruppen zu erreichen und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. [...]
[...] ausführlichen Bericht zur stART könnt Ihr hier lesen. Ich durfte in der Kategorie Best Practice antreten. Web 2.0 und Social Networking am Beispiel des [...]