Die Sprecher der stART.09: Christian Henner-Fehr

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Andere Sprecherinnen und Sprecher vorzustellen, das haben wir in den letzten Wochen ausgiebig üben können. Aber was schreibt man über sich selbst? Am Vorabend der Konferenz schwirren einem viele Dinge durch den Kopf: ob der eigene Workshop gut wird, was alles schief gehen kann oder wie das sein wird, wenn es endlich los geht. Apropos schiefgehen: ich habe heute schon Xing als Partner der Konferenz vorgestellt, obwohl sie das gar nicht sind. Das tut mir wirklich leid, ich möchte natürlich niemanden zwangsverpflichten…

Zurück zum Thema. Als ich vor fast drei Jahren mit dem Bloggen begonnen habe, hatte ich keine Ahnung, wohin das führen wird und was mir das bringt. Im Laufe der Zeit wurde das Bild aber immer klarer und heute glaube ich beschreiben zu können, warum ich das Kulturmanagement Blog betreibe, welche Ziele ich damit verfolge und wie ich versuche, das Erreichen dieser Ziele zu evaluieren.

Womit ich schon bei meinem Workshop bin, den ich am Freitag halten werde. Immer mehr Kultureinrichtungen entdecken Social Media und richten sich eine Twitter-Account und ein Facebook-Profil ein. Ein Blog sucht man häufig vergeblich, dabei ist es in meinen Augen ein Tool, mit dessen Hilfe man sehr viele Ziele erreichen kann. Weshalb sollte ein Kulturbetrieb ein Blog eröffnen? Klar, man kann damit neue Zielgruppen erreichen, aber was heißt das konkret? Kündige ich mein neuestes Projekt an oder lasse ich meine Leser hinter die Kulissen blicken? Vielleicht lässt sich ein Blog ja auch für die interne Kommunikation nutzen?

Wofür Sie Ihr Blog auch einsetzen, irgendwann werden Sie sich die Frage stellen, ob das, was Sie da machen, überhaupt zielführend ist. Wie messen Sie den Erfolg? Gibt es Kennzahlen oder lässt sich der Erfolg eines Blogs einfach nicht messen? Sind das vielleicht einfach nur die Kommentare oder Zugriffszahlen?

Bevor wir uns solchen Fragen widmen, werde ich aber erst kurz erklären, was ein Blog überhaupt ist und wodurch es sich von einer ganz normalen Website unterscheidet. Am Ende des Workshops sollten Sie dann wissen, was Sie tun müssen, um nicht nur mit dem Bloggen zu beginnen, sondern nach sechs Monaten auch noch mit Spaß bei der Sache zu sein. Und Spaß hat man nur, wenn man sieht, dass es weitergeht.

Kurz zu meiner Person: ich lebe und arbeite als Kulturmanager, -berater und Trainer in Wien, bin seit 15 Jahren selbständig und beschäftige mich neben dem Web 2.0 noch mit den Themen Kulturfinanzierung und Projektmanagement. Wenn Sie mehr wissen wollen, sprechen Sie mich doch einfach in Duisburg an. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

4 Antworten auf “Die Sprecher der stART.09: Christian Henner-Fehr”

  1. luise_haeberle 23 September 2009 at 23:14 #

    Karin und Du, Ihr seid ja leider am Freitag dran
    Da bin ich leider schon auf dem Rückweg, weil ich abends Vorstellung habe, die auch noch (bühnenmäßig) eingerichtet werden muss.
    Also werde ich weiterhin alles aus Euren blogs herauspicken müssen …
    Bis nachher
    Die Gute Luise


  1. [...] zu eigenen Aktivitäten oder zu Vorträgen stattfanden, die ich unbedingt hören wollte, z.B. Christian Henner-Fehr “Die unendliche Geschichte – Blogs in der Kulturkommunikation” und Henning Krieg [...]

  2. [...] die ich vom Netz her kannte, aber länger nicht real gesehen habe (wie stART09-Mitorganisator Christian Henner-Fehr) oder real noch nie gesehen habe (wie stART09-Mitorganisatorin Karin Janner). Erstmals real [...]

  3. [...] meist coole Köpfe, im Fall der stART09 sind hier die Organisatoren: Karin Janner, Frank Tentler, Christian Henner-Fehr und Christian Holst zu nennen. HERZLICHEN [...]

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