
Mein Vortrag steht unter dem Motto „Mit Technologie der Zukunft die Vergangenheit erobern“. Wie können mobile Informationssysteme in Museen eingesetzt werden, ohne vom eigentlichen Inhalt der Ausstellung abzulenken? Neben ihrer Funktion Vergangenes zu bewahren haben Museen zunehmend die Aufgabe Schaufenster für Gegenwart und Zukunft zu sein. Im Rahmen der Forschungsgruppe INKA erforschen und entwickeln Informatiker in Kooperation mit Historikern und Designern multimediale, IT-gestützte Museumsanwendungen.
Hierzu gehören:
- Aufbau personalisierter Webportale inkl. Web 2.0
- Aufbau von RFID-basierten Eintrittskartensysteme
- Entwicklung von Medienstationen
- Konzeption eines 3-D-Portals zur Gestaltung und Dokumentation von Ausstellungen
Im Mittelpunkt der Best Practice Projekte steht der Aufbau eines Mobilen Jüdischen Museums. Mit der Entwicklung von interaktiven Anwendungsmöglichkeiten sowie digitalen Wunderkammern werden jugendgerechte Vermittlungsangebote zum Thema deutsch-jüdische Kultur und Lebenswelt geschaffen. Eine elementare Herausforderung ist dabei die Bearbeitung und konsistente Bereitstellung der Medien im Rahmen einer mobilen Präsentation.
Hierzu gehören:
- Mediale Darstellungen von Museumsartefakten für jugendgerechte Vermittlungsangebote
- Virtualisierung und Visualisierung nicht transportfähiger Objekte
- Vor- und Nachbereitungsmöglichkeiten mit Web 2.0-Techniken
In diesem Zusammenhang werden u.a. Spielinhalte für verschiedene mobile Endgeräte entworfen.
Schlagwörter: Informationssysteme, INKA, Mobiles Jüdisches Museum, museum, Regina Franken-Wendelstorf
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