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Warum Hashtags so wertvoll sind

von am 14. Juni 2013

Eigentlich wollte ich ja an dieser Stelle nur darauf hinweisen, dass das stARTcamp Wien einen eigenen Twitter-Account hat und der Hashtag #scvie lautet. Aber nun lässt sich auch auf Facebook mit Hashtags Missbrauch treibenarbeiten und deshalb hat das Thema heute eine gewisse Dynamik bekommen. :-) Da Hashtags in meinen Augen ein wichtiges Instrument sind, um sich in der Masse an Informationen zurechtzufinden bzw. zu behaupten, nutze ich diesen Beitrag als kleines Plädoyer.

Was ein Hashtag ist, erklärt Wikipedia sehr schön. Vordergründig handelt es sich um eine Zeichenkette, der das Rautezeichen # vorangestellt wird. Weiter heißt es dort:

„Die so ausgezeichnete Zeichenkette fungiert als Meta-Tag und Meta-Kommentierung. Diese Form der Verschlagwortung erfolgt innerhalb des Fließtextes. Soziale Netzwerke und Mikroblogging-Dienste wie Twitter nutzen diese Angaben, um die Suche nach relevanten Themen zu erleichtern.“

Bei diesen Zeichenketten handelt es sich entweder um irgendeine Abkürzung oder einen Begriff. Abkürzungen wählt man sehr häufig für Veranstaltungen, z.B. #scry13 für das stARTcamp RuhrYork oder eben #scvie für die Veranstaltung in Wien. Wer diese Kürzel zum ersten Mal sieht, kann vermutlich nicht viel damit anfangen. Daher ist es wichtig, den Hashtag möglichst frühzeitig einzuführen und auf allen Kanälen zu kommunizieren. Im Idealfall unterstützt und stärkt er Ihre Marke, weil alle sofort an Sie denken, wenn der Hashtag irgendwo auftaucht. Die beiden Beispiele unterscheiden sich in einem kleinen Punkt, wir haben beim stARTcamp Wien die Jahreszahl weggelassen. Der Grund: Mittlerweile erlaubt Twitter die Suche weit in die Vergangenheit zurück. Ein Hashtag lässt sich also über Jahre zurückverfolgen, aber eben nur dann, wenn er gleich bleibt, was aber bei wechselnden Jahreszahlen nicht der Fall ist. Aber zugegeben, so groß ist der Unterschied nicht, ich vermute, die wenigsten werden mit Hilfe eines Hashtags jahrealte Tweets durchsuchen.

Aber nicht nur Events lassen sich mit einen Hashtag versehen, ganze Themenbereiche können so von Ihnen „besetzt“ werden. Wer nun danach sucht, egal ob auf Twitter, Google+ oder in Zukunft auch auf Facebook, landet idealerweise bei Ihren Postings und damit bei Ihnen. Das setzt aber voraus, dass Sie konsequent mit Hashtags bzw. Keywords arbeiten und die idealerweise auch auf allen Kanälen anwenden. Damit noch nicht genug. Diese Keywords können noch viel mehr. Einerseits haben Sie die Möglichkeit, sich über sie auch in den Suchmaschinen ganz oben zu positionieren. Wie Sie mit Hilfe von Schlagworten Ihre SEO-Strategie entwickeln können, erfahren Sie in dem Blogpost „Keyword Methodology: How to Jumpstart Your SEO Strategy„.

Andererseits lassen sich die Keywords auch wunderbar für Marketingzwecke einsetzen. Jeff Korhan weist in seinem Artikel „3 Facebook Hashtag Marketing Tips“ richtigerweise darauf hin, dass die Hashtags ihre volle Wirkung erst in Verbindung mit Facebooks GraphSearch entfalten werden:

„If you happen to be using Facebook for outreach and marketing, the new hashtag feature will extend your reach dramatically. This will create both risks and rewards, so you will want to choose your hashtags with care.“

Seine drei Tipps sind da ganz hilfreich, denke ich. Erstens warnt er vor, wie er es so schön nennt, „desperation marketing“, nämlich der inflationären Verwendung von Hashtags. Zweitens sollten sie seiner Ansicht nach gezielt eingesetzt werden, zum Beispiel, um ein Buch, eine Ausstellung, etc. zu promoten. Sein dritter Rat steht unter dem Motto „The best marketing is specific“ und lautet:

„If you really want to use hashtags well, use them to create alignment with a highly targeted group.“

Vor allem kleinere und lokal verankerte Kultureinrichtungen können von Hashtags enorm profitieren. Davor wartet aber die wohl größte Herausforderung, nämlich das Aufspüren der geeigneten Keywords. Sich dazu Gedanken zu machen, wäre mal eine stARTcamp-Session wert, wie Christian Gries in einem Kommentar vorschlägt. Entweder in Oberhausen oder eben dann in Wien. ;-)

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Ein Kommentar

  1. […] geht weit darüber hinaus in Richtung Community-Building. Ich selbst habe mich noch mit dem Thema Hashtags beschäftigt, bevor der Tag dann leider viel zu früh schon wieder zu Ende […]

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