stARTmuseum10- Social Web|Media|Marketing für Museen!

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Während das Radio noch 38 Jahre benötigte, um 50 Millionen Menschen zu erreichen, brauchte das Internet nur 4 Jahre, um diese Zahl um das 10-fache zu übertreffen: Mit fast 500 Millionen Usern übertrifft Facebook zahlenmäßig die Einwohnerzahl der USA und wäre weltweit das drittgrößte Land, nach China und Indien. Und wer heute noch denkt, soziale Netzwerke seien nur etwas für die Generation der “Digital Natives”, der irrt. Das größte Wachstum auf Facebook verzeichnet aktuell die Gruppe der Frauen im Alter zwischen 55 und 65.

Wohl auch mit aus diesen Gründen hat die Zahl der Kulturinstitutionen, die twittern, bloggen oder auf Plattformen wie Facebook vertreten sind, in den letzten Monaten stark zugenommen. Häufig sind sie einfach nur neugierig, haben Spaß an dieser Form der Kommunikation oder beschäftigen sich mit dem Thema Web 2.0, weil es die anderen auch tun.

Aber die Zeit der Experimente ist vorbei, gefragt ist ein strategischer Zugang, nicht zuletzt auch angesichts leerer Kassen im Bereich der öffentlichen Verwaltung und bei den Kultureinrichtungen selbst. Lohnt es sich, sich mit dem Thema Web2.0 zu beschäftigen, welche Ressourcen werden dafür benötigt und woran erkenne ich, ob ich erfolgreich bin?

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Die am 9. und 10. September 2010 zum zweiten Mal in der Duisburger Mercatorhalle stattfindende stARTconference greift diese Themen auf und versucht der Frage nachzugehen, in welcher Weise Kultureinrichtungen das Web2.0 für ihre Zwecke nutzen können.

Gerade Museen sind weltweit sehr aktiv in Netzwerken und Communities engagiert und werden immer mehr zu einem Vorbild für andere Künstler und Kulturbetriebe. Auch in Deutschland gibt es schon wichtige Beispiele von Social-Marketing-Aktionen von Museen und in der Schweiz berät das Team der stARTconference als Kultur-2.0-Experten das audience+ Projekt der Hochschule Luzern.

Dieses Wissen und die gemachten Erfahrungen, Best-Practice-Projekte aus dem Museumsbereich und ein professioneller Blick auf die internationale Entwicklung von Museen im Web 2.0, werden erstmalig auf einer Konferenz zusammen geführt.

Im Rahmen einer Kooperation von projekt2508 und stARTconference wird es bereits am Vortag  (8. September 2010) der stART10 eine Konferenz geben, die sich speziell an Museen richtet.
Dort erzählen wir Ihnen, was es mit dem Web2.0 auf sich hat und wie es funktioniert. Wir stellen Ihnen mögliche Zielsetzungen und die dahinterliegenden Strategien für Museen vor, zeigen Ihnen Best-Practice-Beispiele und neue Geschäftsmodelle und bereiten Sie heute auf die Trends und Möglichkeiten von morgen vor.

Das Programm der stARTmuseum10 wird einen tiefen Einblick in das Verständnis, die Nutzung und den Nutzen von Social Media und Web 2.0 für Museen geben und Raum für Austausch und Vernetzung bieten (Download Programm-Flyer):

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  • Christian Henner-Fehr wird intensiv die Basics für einen erfolgreichen Social Web/Marketing Auftritt vorstellen und Schritt für Schritt den Aufbau einer individuellen Strategie erläutern.
  • Frank Tentler und Sebstian Hartmann, werden anhand von Best-Practice-Projekten den Aufbau und die Leitung von Web-2.0-Kampagnen aus der Praxis vorstellen und dabei helfen. Grundlagen für die eigene Arbeit aufzubauen.

Aber auch an den anderen beiden Tagen der stART10 werden immer wieder Museen im Mittelpunkt stehen. So wird z. B. mit Shelley Bernstein eine erfahrene amerikanischen Social-Web-Koordinatorin über ihre Arbeit berichten, aber auch die anderen Keynotes und Best-Practice-Präsentationen liefern jede Menge Mehrwert für die individuelle Entwicklung (Sprecher stART10). Daher bieten wir  stARTmuseum10-TeilnehmerInnen zusätzlich ein günstiges Ticket auch für den Besuch der stART10 an.

  • Preis für ein Ticket für stARTmuseum10: 190 Euro
  • Preis für das Kombiticket stARTmuseum10 +  stART10: 350 Euro.

Anmeldeschluss für stARTmuseum ist der 9. August.

Die Tickets dafür gibt es im stARTconference Ticketshop.

Wir freuen uns auf einen kreativen Museum-2.0-Tag!

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Sie arbeiten für ein Museum oder sie repräsentieren ein Museum auf Twitter?
Wir möchten uns gerne mit Ihnen vernetzen:

Auf Ihre Erfahrung, Tipps, Kritik/Lob und Fragen sind wir sehr gespannt.

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Das stARTconference-Team bedankt sich bei projekt2508 für die Idee, die Zusammenarbeit und die gemeinsame Planung von stARTmuseum10!

Kontaktinformationen:

projekt2508 - Kultur- und Tourismusmarketing GmbH

p2508

Riesstr. 10
53113 Bonn
T: +49 (0)228 / 184967-0
F: +49 (0)228 / 184967-10
info@projekt2508.de
www.projekt2508.de
twitter: @projekt2508

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Informationen zu Duisburg- Hotels, Mercatorhalle, Umgebung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch der stART10 und der stARTmuseum10. Und damit sie sich ohne Ablenkung auf die Konferenzen konzentrieren können, haben wir für Sie Informationen rund um Ihren Aufenthalt in Duisburg zusammen gestellt:

Hotels und Unterkünfte

  • Das Visitorcenter der Stadt Duisburg hilft gerne und persönlich bei der Suche nach einer passenden Unterkunft:
  • Zentrale Reservierung
    Telefon: +49 (0) 203 285 440
    Fax: +49 (0) 203 285 44 44
    E-Mail: service@duisburg-marketing.de
  • Ebenso kann direkt online gebucht werden:
    Online-Buchung stART10.
    Besucher der einen Tag vor der stART10 beginnenden stARTmuseum10 ändern bitte dort entsprechend das Datum oder wenden sich direkt an das Visitorcenter der Stadt Duisburg (s. o.)
  • Angebote von Privatunterkünften und Jugendherbergen
  • Angebot Hostel
  • Mercatorhalle
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    Die Mercatorhalle ist mitten in der neu gestalteten Innenstadt Duisburgs gelegen. Neben hochmodernen Tagungsräumen, einem Casino und einem Shopping-Bereich, ist sie auch Heimat der Duisburger Philharmoniker und einer sehr beeindrucken neuen Orgel.
    Weitere Informationen zur Mercatorhalle finden Sie HIER.

    Umgebungskarte
    Rund um die Mercatorhalle finden sich zahlreiche Freizeit-, Gastronomie- und Shopping-Gelgenheiten. Die folgende Karte soll bei der Orientierung helfen:

    stART10- Kleine Hilfe für TeilnehmerInnen auf einer größeren Karte anzeigen

    Duisburg- Hafen der Kulturhauptstadt
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    Duisburg ist Teil der Kulturhaupstadt RUH.2010 und definiert sich selbst als “Hafen der Kulturhauptstadt”. Auf der Internetseite www.du2010.de finden Sie alle aktuelle Veranstaltungen und eine ausführliche Dokumentation der bisherigen Ereignisse. Schauen Sie einmal nach, ob Sie nicht den Besuch in Duisburg mit dem Besuch der Kulturhauptstadt verbinden können.
    Es lohnt sich!

    Auch hier hilft das Visitorcenter sehr gerne weiter.

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stARTmuseum10- Social Web|Media|Marketing für Museen!

11 Kommentare zu “stARTmuseum10- Social Web|Media|Marketing für Museen!”

  1. Kulturbanause 2.0 sagt:

    Schön, dass das Thema endlich die Kultureinrichtungen erreicht. Es wird Zeit für Zahlen und harte Fakten: Kosten-Nutzen-Rechnungen, Klickzahlen, Controling-Maßnahmen und ROIs, wenn es die den tatsächlich in Social Media geben sollte… Und ja, man kann populistische Ländervergleiche aus “Socialnomics” übernehmen. Aber hey, wären nicht bestechende Beispiele aus dem Kulturbereich, wie das Tate mit seinen 107.000 Followern viel viel schöner? ;-)

    Wie viel Prozent deutscher Museen oder generell Non-Profit-Kulturbetriebe nutzen Social Media überhaupt für sich oder drucken sie tatsächlich alle immer noch fleißig bunte Papierflyer und laden brav die betagte Kulturpresse zu Kunst und Häppchen ein?

    Wieso liegt ein solch wichtiger Kanal solange wissenschaftlich und empirisch brach und wird schlichtweg von Kulturmachern ignoriert. Wieso setzt sich bislang nur das leider noch nicht einmal erschienene literarische Werk “Kultur 2.0″ und die gute Frau Janner mit der Materie auseinander? Wo bleiben die wissenschaftlichen Beiträge von Klein und Hausmann und allen anderen Kulturmanagement-Gurus zum Thema? Kulturmarketing ohne das Internet?

    Das Internet funktioniert mittlerweile schon nicht mehr ohne Social Media. Wer heutzutage nicht weiß, warum es wichtig einen dieser neumodischen Blogs als Kultureinrichtung sein Eigen zu nennen oder warum man nicht erst warten sollte, bis die Besucher einen in den weiten des Netzes zufällig gefunden haben, sondern eventuell direkt gen Facebook pilgern sollte, müsste seinen Job in Management, PR oder Marketing vielleicht mal gegen einen Job am Ticketschalter eintauschen um zu lernen, wie seine Besucher eigentlich tatsächlich so ticken…obwohl die jungen Wilden bleiben ja sowieso weg…

    Schön dass es die stART, Frau Janner und Schmid, Herrn Henner-Fehr und Herrn Kopp, das Dirk-Team und die vielen anderen gibt, die sich dem Thema so annehmen und für ein wenig Aufklärung sorgen…

    Ein Empfänger, der endlich mal zum Sender werden wollte.

  2. Karin Janner sagt:

    Danke für das Lob!

    Wir bemühen uns, das Thema an Kultureinrichtungen und an Universitäten zu bringen. Da hat sich schon einiges getan in den letzten Monaten. Aber je komplizierter die Strukturen (größere Kultureinrichtungen, Universitäten), desto länger dauert es, bis Web 2.0 dort ankommt bzw. auch gelebt (Kultureinrichtung) bzw. gelehrt + erforscht (Uni) wird.

    In Ludwigsburg (Armin Klein) ist ja Simon A. Frank für Social Media zuständig, da passiert schon länger was. Er hat übrigens einen interessanten Beitrag zu “User generated culture” in unserem Tagungsband Kultur 2.0 geschrieben, der — ja!!! - nun endlich veröffentlicht ist.
    (Er sollte ja schon im März erscheinen, aber der transcript Verlag hat uns bis jetzt immer wieder vertröstet…)

  3. Axel Kopp sagt:

    Vielen Dank auch von meiner Seite!
    Karlsruhe hat mit Patrick Breitenbach ja auch einen Zweinuller und bei uns in Ludwigsburg ergänzt Simon Frank die Seminare von Herrn Klein. Letzterer ist übrigens sehr an Web 2.0 interessiert, liest sich momentan kräftig ein und will das neu erlangte Wissen dann auch in sein nächstes Kulturmarketing-Buch einarbeiten.

    Die Bedeutung von Web 2.0 für Kultureinrichtungen ist so eine Sache. Social Media wird ja entweder unterschätzt oder überschätzt. Es ist schwierig die goldene Mitte zu finden. Der Großteil der Besucher von Kultureinrichtungen nutzt ja das Web 2.0 nicht (im Sinne einer aktiven Beteiligung), andererseits darf man die jungen Besucher und damit die Zukunft nicht vernachlässigen. Auch ein Problem: Meist gibt’s kein Geld, um einen extra Content Manager einzustellen, und die derzeitigen Mitarbeiter sind bereits ausgelastet. Wie kommt man aus diesem Dilemma heraus?

  4. Anna sagt:

    Der Kritik zur Kulturmarketingliteratur kann ich nur zustimmen. Im Rahmen der Analyse für meine Abschlussarbeit habe jedes Kulturmarketing-Werk seit 2002 nach dem Begriff Web 2.0 durchgesucht und wurde kaum fündig. Lediglich die Arbeit von Günter/Hausmann (Kulturmarketing) hat dem Thema Social Media eine halbe Seite gewidmet. Immerhin. Gut, dass “Kultur 2.0″ endlich nach langem Warten erschienen ist.
    Es geht voran und wir sind dabei und die stARTconference ist ganz vorn. Weiter so!

  5. [...] wird die Besucher der stART10 am 9./10. September 2010 und der PreConference stARTmuseum am 8. September 2010 in Duisburg [...]

  6. [...] damit noch nicht genug: Bereits am 8. September findet eine Pre-Conference statt, die den Titel stARTmuseum10 trägt und sich ausschließlich an Museen [...]

  7. RalfLippold sagt:

    Fantastisch :-)

    Beim nächsten stARTconference Dresden ins Kalkül als Veranstaltungsort ziehen - da bieten sich wunderbare Locations, nicht nur die Messe und der CongressCenterDresden :-)

    Leider kann ich nicht dabei sein. Was hier in Museen in punkto 2.0 schon passiert zeigen die http://twitter.com/skdmuseum.

  8. Christian Henner-Fehr sagt:

    Hallo Herr Lippold, danke für den Hinweis und schade, dass Sie nicht nach Duisburg kommen können. Sie haben recht, in Dresden, aber auch in anderen Städten in Ostdeutschland tut sich in Sachen Web 2.0 sehr viel. Übrigens finde ich auch Ihr Blog sehr interessant. ;-)

  9. [...] auch dieses Jahr wieder eine wichtige Rolle bei der stARTconference. So wichtig, dass wir mit stARTmuseum gleich ein eigenes Format geschaffen [...]

  10. [...] » In gut einer Woche, am 8. September, findet im Vorfeld der stART10, mit der Pre-Konferenz stARTmuseum10 eine Veranstaltung statt, die sich auf den Social Media-Einsatz im Museumsbereich konzentriert. [...]

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